WZ Hundezentrum Norddeutschland KG

Anspruchsvolle Assistenzhunde- Ausbildung für eine feste Partnerschaft zwischen Mensch & Hund

Der Diabetikerwarnhund


Ein Diabetikerwarnhund zeigt Unter- oder Überzuckerungen an. Hierbei wird zwischen einem Warn- und einem Anzeigehund unterschieden.


Der Warnhund:

Solche Hunde reagieren, bevor eine Unter- oder Überzuckerung eintritt. Sie zeigen schon Tendenzen an, die für den Hund zu erriechen sind, bevor eine lebensgefährliche Situation eintritt. Nicht jeder Hund ist als Warnhund geeignet.Solche Hunde brauchen eine ganz besondere Sensibilität und Einfühlungsvermögen.


Der Anzeigehund:

Im Gegensatz zu Warnhunden reagieren Anzeigehunde auf eine bestehende Situation. Sie zeigen also an, wenn eine aktuelle Über- oder Unterzuckerung vorliegt. Dies ist in der Regel eine erlernte Situation, die durch Konditionierung eingeübt worden ist. Hierzu sind sehr viele Hunde in der Lage. Der Anzeigehund kann dann Zucker, Medikamente oder das Messgerät bringen.


Das Anzeigen erfolgt auf ganz unterschiedliche Weise. Ein Anzeigen durch Bellen lehnen wir konsequent ab. Zum Einen lernt der Hund das Bellen und es kann sich automatisieren, also auch bei der Türklingel auftreten. Zum Anderen bringt es den Diabetiker in eine unschöne Situation, wenn er beispielsweise im Café sitzt, auf der Arbeit oder in der Schule ist und sein Hund bellt. Wir bevorzugen eine leise Anzeige durch Auflegen der Pfote oder des Kopfes. Allerdings kann es sein, dass der Diabetikerwarnhund im Laufe der Zeit eine eigene Anzeigeform entwickelt. Aus diesem Grund ist eine intensive Zusammenschulung sehr wichtig. Hinzukommt, dass gerade in der Anfangszeit ein sogenanntes Diabetikertagebuch geführt werden muss. Hier werden alle ungewöhnlichen Verhaltensweisen vom Hund und alle Werte aufgeschrieben. Gemeinsam mit dem Trainer wird das Tagebuch ausgewertet. So kann zuverlässig überprüft werden, wann und vor allem wie der Hund anzeigt.


Ein Diabetikerhund kann auch lernen eine Notfalltasche zu holen, wenn eine akute Notlage eintritt. In der Öffentlichkeit kann der Hund zudem auch Hilfe holen, z.B. in dem er einen Zettel zu einem anderen Passanten bringt, der alle notwendigen Informationen zum Diabetiker enthält. So kann eine fremde Person auch schnell Hilfe holen.